Reiseangst statt Vorfreude?

Reiseangst

Der wohlverdiente Urlaub ist eine Zeit, auf die sich viele von uns freuen. Doch manchmal kann die Vorfreude von quälenden Ängsten und Sorgen überschattet werden. Oftmals schon wochenlang bevor der Urlaub los geht. Wenn man unter einer Angststörung leidet und auch Panikattacken bekommt spielen sich immer wiederkehrende gedankliche Horrorszenarien ab.

Ich möchte euch hier 6 Tipps geben, wie ihr Ängste im Urlaub überwinden und eine entspannte Auszeit genießen könnt.

6 Tipps, wie du Ängste im Urlaub überwindest und deine Auszeit genießen kannst

1. Identifiziere deine Angst

Welche konkreten Ängste habe ich bezüglich des Reisens oder Urlaubs? Könnte es sich um Angst vor dem Fliegen, Angst vor unbekannten Orten oder vor der Trennung der gewohnten Umgebung handeln?

2. Bereite dich auf deine Reise vor

Informiere dich im Voraus über dein Reiseziel, die örtlichen Gegebenheiten und mögliche Sicherheitsvorkehrungen. Vorbereitung kann das Gefühl der Kontrolle erhöhen und die Ängste mindern.

3. Was hat in der Vergangenheit geholfen?

Überlege, was hat mir in der Vergangenheit geholfen?
Gibt es bestimmte Strategien, die dir in anderen Situationen bereits geholfen haben, mit Angst umzugehen? Erfahrungen aus der Vergangenheit könnten dabei helfen, bewährte Bewältigungsmechanismen einzusetzen.

4. Begleitpersonen unterstützten

Reise gegebenenfalls mit einer vertrauten Person, die deine Ängste versteht und dich unterstützt. Die Begleitung eines vertrauten Menschen kann dir Sicherheit und emotionalen Rückhalt geben.

5. Step by Step

Kann ich schrittweise anfangen, mich mit dem Thema Reisen oder Urlaub auseinanderzusetzen, um meine Angst zu verringern? Das schrittweise Herangehen an die Situation kann helfen, die Ängste zu bewältigen. Beginne vielleicht mit einem Tagesausflug oder einem kurzen Wochenendtrip in vertrauter Umgebung und steigere mit der Zeit die Dauer und Entfernung.

6. Mach den Realitätscheck

Der Realitätscheck kann äußerst wirksam sein, um mit Urlaubsängsten umzugehen. Bei Reiseangst, wie bei vielen anderen Formen von Angststörungen, neigen Betroffene dazu, ihre Ängste auf irrationale Weise zu überbewerten. Ein Realitätscheck kann dazu dienen, diese irrationalen Gedanken und Sorgen zu hinterfragen und mit der Realität abzugleichen.

Stellen dir selbst kritische Fragen wie:

Wie realistisch ist meine Angst?
Überprüfe, ob die Wahrscheinlichkeit, dass das, wovor du Angst hast, tatsächlich eintritt, hoch oder eher gering ist.

Welche Beweise habe ich für meine Ängste?
Frage dich, ob es belastbare Beweise für deine Ängste gibt oder ob sie auf Annahmen oder Vermutungen beruhen.

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte, und wie würde ich damit umgehen?
Stelle dir die möglichen Worst-Case-Szenarien vor und überlege, wie du damit umgehen würdest. Oft erkennst du, dass du auch schwierige Situationen bewältigen kannst.

Du hast mit solchen Ängsten zu kämpfen?

Alles selbst zu lösen reicht manchmal nicht aus. Wenn du das Gefühl hast, dass du Unterstützung brauchst, um deine Ängste zu bewältigen, bin ich mit Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz für dich da! 

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